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Alter, Paps, Daddy…

Vaterbeziehung heute

Das Vaterbild hat sich stark gewandelt. Der Vater ist nicht mehr der Fremde, der Abwesende, der Strenge und der Antreiber, sondern liebevoll und nahbar, er ist Helfer und Freund.

Familie
Quelle: unsplash.com

Doch es hat sich noch etwas anders geändert: Vaterschaft ist komplizierter geworden. Da gibt es den biologischen Vater, den, der das Kind gezeugt hat. Dann den wirklichen Vater; also der, der sich um das Kind kümmert und mit ihm lebt. Und es gibt noch die rechtliche Seite, also die Frage, wer nach dem Gesetz der Vater ist. Alle diese Aspekte bestimmen heute den Blick auf Vaterschaft. Dabei dominiert folgende Sicht: Wer sich wirklich um das Kind kümmert, der ist auch der Vater, denn er hat es verdient, Vater zu sein.

Der Journalist Jan Abele ist der Überzeugung, dass die heutige Väter-Generation richtig Lust auf Kinder hat. Damit unterscheide sie sich von den Vätern früherer Zeiten, die meist nicht da waren und kaum Zeit hatten für ihren Nachwuchs.

Was für ein Vater ist Gott?

Welches Vater-Bild aber gilt für Gott, den Vater? Was trifft auf ihn zu? Ist er der harte und angsteinflössende Vater oder der liebevolle Papa? Sicher, die Fragen von biologischem, sorgenden und rechtlich anerkannten Vater – das können wir uns bei Gott sparen. Obwohl manche denken mögen, dass Gott vielleicht das Recht hat, Vater zu sein, er sich aber dennoch nicht wirklich um sie sorgt und für sie da ist...

Jesus hatte eine Beziehung zu Gott-Vater

Jesus, der Sohn Gottes, spricht seinen Vater im Himmel mit «Abba» an. Das ist aramäisch und lässt sich mit «Väterchen» übersetzen. Selbst in seiner schwersten Stunde, im Angesicht von Folter und Tod, in der Nacht seiner Gefangennahme, spricht Jesus so vertrauens- und liebevoll mit seinem himmlischen Vater: «Abba, Vater, alles ist dir möglich. Lass diesen bitteren Kelch des Leidens an mir vorübergehen. Aber nicht was ich will, sondern was du willst soll geschehen.» (Die Bibel, Markus-Evangelium, Kapitel 14, Vers 36)

Ein ungutes Gefühl und Angst

Es gibt keine andere Religion, in der Gott sich als der liebende und zugewandte Vater zeigt. Es ist tatsächlich, so könnte man es ausdrücken, ein Alleinstellungsmerkmal des christlichen Glaubens.

Trotzdem haben viele Menschen Angst vor Gott, weil sie ihn nicht kennen. Sei es, dass es ihnen so vermittelt wurde oder weil sie sich Gott-Vater als einen strafenden und harten Gott vorstellen, der sie überwacht und richtet.

Niemand soll und braucht Angst haben vor Gott. Doch viele Menschen empfinden genau das, wenn sie an Gott denken: Es beschleicht sie ein ungutes Gefühl und sogar richtige Angst. Doch er ist der Gott, der alle Menschen so sehr liebt, dass er seinen Sohn Jesus sandte, damit alle, die an Jesus als den Sohn Gottes glauben, seine Kinder und gerettet werden.

Das Ende von Unterdrückung und Angst

Der Lehrer und Missionar Paulus erteilte allen Gottes-Vorstellungen, die mit Angst zu tun haben, eine klare Absage. Er sprach die Gläubigen als Töchter und Söhne des himmlischen Vaters an. An die Christen in Rom schrieb er: «Denn der Geist Gottes, den ihr empfangen habt, führt euch nicht in eine neue Sklaverei, in der ihr wieder Angst haben müsstet. Er hat euch vielmehr zu Gottes Söhnen und Töchtern gemacht. Jetzt können wir zu Gott kommen und zu ihm sagen: 'Abba, lieber Vater!'» (Die Bibel, Brief an die Römer, Kapitel 8, Vers 15)

Wenn Sie Angst vor Gott haben, dann halten Sie sich an Jesus. Das ist kein Problem für Gott, den Vater. Denn er hat Jesus gesandt, damit er für Sie nahbar wird und damit Sie keine Angst haben müssen. Jesus sagte sinngemäss von sich: «Ich habe den Menschen mit meinem Leben den Vater gebracht und sichtbar gemacht.» Genau das war der Grund, warum er Mensch wurde.

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