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Tragödie am Familienfest

Babys leben gefährlich!

Es geschah nicht an Weihnachten. Aber es sollte ebenfalls ein grosses Familienfest werden. Die Gäste standen erwartungsvoll im Salon...

Wesentliches ist manchmal ganz klein.
Quelle: iStockphoto

Ein junges Elternpaar hatte zur Tauffeier seines ersten Kindes geladen. Das pompöse Fest sollte im prachtvollen Eigenheim stattfinden. Die Gäste waren eingetroffen, die Feierlichkeiten konnten beginnen. Als die Mutter wenig später ihr Kind holen wollte, um es von allen bestaunen zu lassen, gellte ein spitzer Schrei durchs Haus. Auf dem grossen Bett, auf dem sie das Baby schlafend zurückgelassen hatte, türmten sich die Mäntel der Gäste. Darunter lag das Baby – erstickt durch die achtlos abgelegte Kleidung. Diese Tragödie hat sich tatsächlich vor gut 20 Jahren in den USA zugetragen.

Abgelehnt

An Weihnachten feiern wir ein anderes Kind – die Geburt von Jesus. Sie ereignete sich nicht in einer schicken Villa oder Privatklinik und vor etwas mehr als 2000 Jahren. Die Eltern waren unterwegs gewesen und hatten keine Unterkunft gefunden. Überall waren sie abgewiesen worden. Schliesslich hatte jemand Mitleid gehabt und ihnen einen Stall als Nachtquartier überlassen. Etwas Stroh und der Futtertrog der Tiere mussten als Bett für Jesus genügen.

Entwürdigend

«Da liegt es, das Kindlein auf Heu und auf Stroh», heisst es in einem Weihnachtslied. Und irgendwie haftet der Szene etwas Niedliches an. Dabei muss es für Maria knallhart und entwürdigend gewesen sein, ihr Baby auf einem Stallboden zu gebären. Ganz sicher hätte sie es lieber in einem warmen Gasthof zur Welt gebracht und weich gebettet...

Ein König

Maria wusste, dass sie keinen Geringeren als Gottes Sohn in ihren Armen hielt. Sie sollten ihn Jesus nennen (dt. «Gott rettet»). Ihr Kind würde der grösste König werden, die Menschen aus ihrer Misere befreien und für immer regieren (Matthäus-Evangelium, Kapitel 1, Vers 21). Engel, Boten von Gott, hatten es Maria und Josef noch vor der Geburt von Jesus mitgeteilt.

Himmlische Navigation

Auch ohne noble Adresse auf der Erde sorgte Gott dafür, dass Jesus Besuch bekam. Erneut durch Engel erfuhren Schafhirten als Erste von der «grossen Freude für alle Menschen». Ebenso brachen drei Gelehrte in einem entfernten Land auf. Ein ganz besonderer Stern, den Gott über dem kleinen Stall aufgehen liess, wies den Weg zu Jesus. Die Hirten und Weitgereisten fanden die «heilige Familie» und waren ergriffen von dem Kind. Sie beteten Jesus an und beschenkten ihn.

Irdischer Wahnsinn

Engel, Sterne und Geschenke gehören noch heute zur Weihnachtszeit. Mehr ist vom einstigen Weihnachtswunder vielerorts aber nicht geblieben: Nichts mit «heiliger Familie», sondern Unheil, Zerrissenheit, Neid und Streit. Nichts mit himmlischer Ruhe und Atmosphäre, sondern übervolle Terminkalender und blanke Nerven. Geschenke müssen her, obwohl man alles hat oder es sich mit ein paar Klicks ins Haus holen kann. Ein Festessen für Freunde und Familie muss auf den Tisch – man will ja gut dastehen.

Augen auf – und Herzen auch!

In Trubel und Betriebsamkeit, Kaufrausch und Konsumieren geht der Blick für das Wesentliche, für das Kind im Stall, verloren. Wie der oben erwähnte Täufling liegt es da und schläft. Auch Jesus ist leicht zu übersehen und in Gefahr, durch mangelnde Achtsamkeit zu ersticken. Dabei ist Jesus der Ursprung von Weihnachten. Er ist das Kind, dessen Geburt und Botschaft wir dann feiern. In Jesus ist Gott zu uns Menschen gekommen – schlicht und ergreifend, weil er uns liebt!

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