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Kreativität beim G.O.D.

Gebet im Hubschrauber und aktive Nächstenliebe

Der Global Outreach Day (G.O.D.) wird in Brasilien von Jahr zu Jahr grösser. Auch dieses Jahr übertrafen sich Tausende Gemeinden in allen Bundesstaaten an Kreativität und Einsatz – trotz der Pandemie.

Zwei Brasilianer mit Schutzmaske
Quelle: zVg
Verkündigung auf den Strassen brasiliens
Quelle: zVg
Mit Musikinstrumenten und Plakaten wird auf den brasilianischen Strassen Jesus verkündigt
Quelle: zVg

«Der Global Outreach Day Brasilien ist durch Gottes Gnade zu einem starken Einfluss in Leitern, lokalen Gemeinden und Organisationen in ganz Brasilien geworden.» Das merkt man nicht zuletzt an dem 52-seitigen Bericht über die zahlreichen vielfältigen Aktivitäten, mit denen sich Gemeinden im gesamten Land für die Evangelisation eingesetzt haben und immer noch bis Ende August einsetzen.

Wichtig ist hierbei, dass es in jedem der 27 Bundesstaaten einen G.O.D.-Koordinator gibt. Für einen nationalen Koordinator wäre diese Arbeit bei insgesamt 208 Millionen Einwohnern viel zu weitreichend. Doch durch den Einsatz dieser 27 Personen werden die Auswirkungen der Bewegung immer grösser. Zudem wurden in diesem Jahr aufgrund der Pandemie zusätzliche Strategien verbreitet, wie man konkret online und auf persönlicher Ebene Menschen für Jesus erreichen kann, sei das mit Gebet, persönlichen Nachrichten oder die Veröffentlichung des eigenen Zeugnisses auf den sozialen Medien.

Vom Hubschrauber bis zum Gebet für Passanten

Den Auftakt zum G.O.D.-Monat Mai machte ein zwölfstündiges Online-Gebetsevent am 1. Mai, durch das nahezu 150'000 Menschen erreicht wurden. Und ab da gingen die Events im ganzen Land los, kreativ und grenzenlos, wie eine kleine Zusammenfassung zeigt:

  • In der Zentralen Baptistengemeinde von Belo Horizonte forderte Pastor Paulo Mazone seine Gemeindeglieder heraus, dass jeder im G.O.D.-Monat Mai einen Menschen für Jesus gewinnt. Durch den Lockdown fanden keine Events statt, aber die Gemeindeglieder waren in den sozialen Medien extrem aktiv: 9'000 neue Leute stiessen zu den Zoom-Events, die im gesamten Monat durchgeführt wurden.
  • Jedes Mitglied der Foursquare-Gemeinde in Pindorama hängte bei sich zu Hause evangelistische Banner auf. Zudem wurden diverse Aktivitäten auf der Strasse organisiert, etwa ntibakterielles Gel und Schutzmasken mit den vier Punkten darauf verteilt, aber auch Lebensmittel und warme Kleidung.
  • Das Werk «Jesus é Mais» (Jesus ist mehr), das mit dem G.O.D. kooperiert, erreichte in diesem Jahr bereits 300'000 Menschen mit dem Evangelium durch Haus-zu-Haus-Evangelisation, Worship-Konzerte und Lebensmittelverteilung.
  • Durch die Pandemie waren alle Restaurants geschlossen und so hatten Lastwagenfahrer keinen Ort, an dem sie essen und ausruhen konnten. Diese Chance ergriffen Mitglieder einer Gemeinde in Cascavel und verteilten Mittagsessen an die vorbeikommenden LKW-Fahrer. Diese selbstlose Aktion berührte viele der Fahrer und Tausende gaben ihr Leben Jesus.
  • Die God's Assemblies aus Imperatriz mietete dieses Jahr – so wie bereits in vergangenen Jahren – einen Hubschrauber, von dem aus evangelistische Broschüren über der Stadt verteilt wurden, während für die Stadt gebetet wurde.
  • Das Werk «Jugend mit einer Mission» verteilte Körbe voller Lebensmittel und Hygieneprodukte in armen Gegenden im Nordosten des Landes.
  • Andere Kirchen brachten Obdachlosen, Drogen- und Alkoholabhängigen eine warme Mahlzeit, veranstalteten ein Fest in einem Altersheim, es wurden aber auch Strassenevangelisationen durchgeführt und für Passanten gebetet.

Wachstum als Folge des G.O.D.

Wie viele Menschen durch diese und Tausende weiterer Aktionen in diesem Jahr bereits zum Glauben gefunden haben, kann nicht genau gesagt werden. Aber die Auswirkungen des G.O.D. sind greifbar, etwa bei diesem Beispiel: Die Baptistengemeinden von Pastor Paulo Junior ist seit Jahren aktiv beim G.O.D. dabei. Noch vor wenigen Jahren hatte sie nur 178 Mitglieder, heute sind es über 1'100 Mitglieder – und Hauptgrund für das Wachstum ist laut Pastor Junior der G.O.D.

Hier können Sie den ausführlichen Bericht zum Global Outreach Day lesen (Englisch):

Zur Webseite:
Global Outreach Day

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