fbpx Leana Wen bei «Planned Parenthood» abgesägt | Jesus Mobile
Zu wenig aggressiv

Leana Wen bei «Planned Parenthood» abgesägt

Nach weniger als einem Jahr ist Leana Wen nicht mehr CEO der

Leana Wen
Quelle: Facebook

Abtreibungsorganisation«Planned Parenthood». Unter anderem lehnte sie ab, auch Männern eine Schwangerschaft zuzugestehen. Zudem wollte sie positivere Dienste anbieten, statt einzig an die Ausdehnung des Abtreibungsgeschäfts zu denken. Ihr Rausschmiss lässt tief in die Denkweise dieser Industrie blicken.Leana Wen erhielt vom Vorstand «spezifische Richtlinien zur Verbesserung». Weil sie der Doktrin nicht Folge leistete, wurde sie nach weniger als zehn Monaten im Amt abgesetzt. Einige innerhalb der Organisation waren nicht zufrieden mit ihr, weil sie zu wenig «Trans-inklusive» sei. Dies bedeutete, dass sie keinen Grund für die Feststellung sah, dass auch Männer schwanger sein sollten (gemeint wären biologische Frauen, die sich als Männer verstehen und in der Folge Abtreibungen als Mann vornehmen würden).

Sie sollte Ausweitung vornehmen

In den Medien wurden zwei anonyme Quellen zitiert, die berichteten, dass Leana Wen es im Zusammenhang mit Abtreibungen vorzog, von «Frauen» statt von «Menschen» zu sprechen. Leana Wen befürchtete, dass dieses Zugeständnis an die Transgender-Bewegung dem Unternehmen weiteren Schaden zugefügt hätte. Denn die Praktiken von «Planned Parenthood» sind ohnehin stark umstritten (Livenet berichtete).

Ein weiterer Punkt war, dass sie für Leute auf den Vorstands-Sesseln offenbar nicht genug «Pro-Abtreibung» war: Gemäss der «Washington Post» sei Leana Wen daran interessiert gewesen, auch andere, dienlicherere Dienste anzubieten, während der Vorstand wollte, dass sie sich auf die Ausweitung der Abtreibungspraktiken konzentriert.

Aggressiverer Führer gefordert

Die «New York Times» berichtete, dass sich der Vorstand von «Planned Parenthood» einen aggressiveren politischen Führer wünschte. Gerade in einer Zeit, in welcher die Industrie unter Beschuss stehe, müsse eine strenge Linie durchgezogen werden.

Einmal mehr zeigt sich dadurch, welch finstere, harte Business-Philosophie hinter dem Unternehmen steckt. Abby Johnson, die einst ebenfalls für «Planned Parenthood» in einer Leitungsposition arbeitete, erinnert sich: «Uns wurde gesagt, dass wir unsere Abtreibungsquote in unserer Klinik verdoppeln müssten. Wir wurden angewiesen, mehr Abtreibungen zu verkaufen und bis zum sechsten Monat der Schwangerschaft abzutreiben. Ich fand das absurd und war sehr besorgt über das, was vor sich ging.»

Zum Thema: 
Sue Thayer: Direktorin einer Abtreibungsklinik gründet Pro-Life-Center
Neue Forschung zeigt: Babyherz schlägt schon ab dem 16. Tag
Neue Studie zeigt: Viele Babys überleben ab der 22. Woche

Werbung
Webversion