fbpx Sie sagen, was sie auf dem Herz haben – und Gott nutzt es | Jesus Mobile
«Word Musiq»

Sie sagen, was sie auf dem Herz haben – und Gott nutzt es

Daniel und Mirko sind zwei Rapper aus dem Ruhrgebiet, die mit ihrer Hip-Hop-Band «Word Musiq» möglichst viele Jugendliche erreichen wollen. Die beiden ermutigen, nicht aus das Irdische, sondern auf das Ewige zu schauen – auch mit ihrem jüngsten Album «Nichts zu verlieren».

Mirko und Daniel bilden zusammen «Word Musiq»
Quelle: Facebook
«Word Musiq» auf der Bühne
Quelle: Facebook
EP «Nichts zu velieren»
Quelle: wordmusiq.de

«Ich bin mit Englischer Musik aufgewachsen», erinnert sich Daniel im Gespräch mit Livenet. Während er gut Englisch verstand, stellte er fest, dass viele die Raps aus Übersee oft nicht verstanden – «und wenn doch, waren sie von den Texten angewidert». Deshalb liefert die Hip-Hop-Band Word Musiq ein Kontrastprogramm, damit die Jugend etwas Positives hören kann.

Das Wort «Word» im Bandnahmen hat denn auch eine Doppelbedeutung, erläutert Mirko: «Daniel kam damals auf die Idee, bezogen auf Johannes Kapitel 1, Vers 1. Dort ist beschrieben, dass Gott das Wort ist. Zudem bedeutet 'Word' in der Sub-Kultur eine Bestätigung, eine Art 'Amen'. So kam es zu diesem Wortspiel.»

«Nichts zu verlieren»

Die aktuelle EP heisst «Nichts zu verlieren» und besteht aus acht Liedern. «Wie bei den früheren Alben legten wir Wert darauf, dass es nicht immer die gleichen Beats und Songs sind, sondern dass verschiedene Blickwinkel erlebbar werden.»

Die erste Single bildet beispielsweise das Evangelium in drei Minuten ab, es gehe darum, «durch die Befreiung von Jesus Christus unsterblich befreit zu sein. Auch Christen haben den geistlichen Kampf zu kämpfen, weil der Feind einem immer Dinge einreden will.» Mit diesem Lied wollen «Word Musiq» die Tatsache feiern, dass Gott und Jesus Christus in ihrem Leben so real sind.

Das erste «Word-Musiq»-Album erschien am 3. Oktober 2014, das zweite Album am 3. Oktober 2016. Das dritte wäre eigentlich auf den 3. Oktober 2018 geplant gewesen, doch weil Mirko Vater wurde – gleich wie Daniel – wurde der Termin verschoben. Inzwischen ist «Nichts zu verlieren» erschienen.

Mitmenschen erreichen

Bereits hätten sie überlegt, ob aufgrund der veränderten Lebensumstände überhaupt noch ein Album erscheinen soll. «Ein Bruder aus der Schweiz stellte uns dann aber aufgrund einer Erbschaft eine grössere Summe Geld zur Verfügung. Es ist, als ob Gott das einfach so bereitgestellt hätte», erinnert sich Daniel.

Die Zeit im Studio sei dann sehr effizient genutzt worden. In sechs Tagen entstanden die acht Songs. Die Songs sollen die Türe für die Botschaft öffnen. «Ich selbst habe das erlebt. Ein Arbeitskollege wusste, dass ich Musik mache. Dann hat er reingehört und die Songs sehr gut gefunden.» Manche seien der Botschaft nicht abgeneigt. «Man sieht, was Gott durch die Musik machen kann.»

Selbstmordgedanken verflogen

«Im Februar gaben wir ein grosses Konzert in Esslingen mit mehreren anderen Musikern. Da kam ein Jugendlicher auf uns zu, der seelisch in einem schlechten Zustand war, er trug Selbstmordgedanken in sich. Unsere Musik hat ihn begleitet und ihm durch die schwere Zeit geholfen», erinnert sich Mirko. Das seien Berichte, die sie besonders freuen.

Natürlich sei auch der Spass ein wichtiger Faktor, erklärt Daniel. «Wir freuen uns, wenn die Menschen sich freuen, aber das ist bei weitem nicht alles. Bei den Auftritten sprechen wir an einer Stelle über das Evangelium und erklären die Botschaft in einer praktischen und anwendbaren Weise dem jüngeren Publikum.»

Niemand soll leer nach Hause gehen

«Wir wollen, dass niemand nach Hause geht, ohne verstanden zu haben, was Jesus für ihn bedeuten sollte», erklärt Daniel. «Wir bieten auch Gespräche nach dem Konzert an, Menschen schütten dabei einfach ihr Herzen aus.»

Ein Mädchen sagte beispielsweise nach einem Auftritt an einer Pfingstjugendkonferenz, dass es nun entschieden habe, ihr Talent für Gott einzusetzen. Es sei so wertvoll, wenn ein junger Mensch an einer Weggabelung steht, «und da scheint Gott auch durch unsere Lieder irgendwie zu den Herzen durchzudringen. Eigentlich ist es so: Wir kommen und sagen, was wir auf dem Herz haben – und Gott nutzt es!»

«Krass ermutigend»

Mirko freut sich besonders auf die Gespräche nach den Auftritten. «Diese Gespräche sind immer krass ermutigend. Wir können den jungen Menschen aufzeigen, dass man auf das Himmlische und nicht auf das Irdische schauen soll.»

Gegenwärtig überlegen die beiden Musiker, wie es mit der Gruppe weitergeht. Beide haben Familie und sind in der Gemeinde stark eingebunden. «Die Frage ist, ob wir mit Auftritten weitermachen wollen oder ob den Stab an Jüngere weitergeben.»

Es geht nicht um mehr Follower

Die Gruppe ist auch Teil von Asphalt-Diamant. Diese Rap-Gruppierung fördert unter anderem junge Nachwuchs-Rapper. Wichtig sei zu verstehen, dass es eine Aufgabe ist, die man vom Herrn erhalten hat. Es könne nicht das Ziel sein, «mehr Follower oder die höhere Gage anzustreben. Diese Musik ist ein Dienst, nicht für dich, sondern für den Herrn! Wenn Menschen durch dich zu Christus finden und eine Beziehung zu Jesus pflegen können, dann ist der Dienst richtig gemacht worden.»

Mirko ergänzt: «Uns ist enorm wichtig, dass Menschen gerettet werden. Musik ist ein gutes Tool dafür. Wenn nur ein Mensch gerettet wird, ist es das alles wert.»

Zur Webseite:
Word Musiq

Hier können Sie in das Lied «Unsterblich befreit» hineinhören:

Zum Thema:
Neues Album der O'Bros: Die «Rapostel» Gottes melden sich zurück
Rap-Band O'Bros: «Individualismus ist auch eine Chance»
Hiphop Center Bern: Fette Beats, Street-Tanz und lockere Hosen in der Kirche

Werbung
Webversion

Jesus.ch Aktuell

Jubiläumsanlässe
«Hope-Stories» für Ihren Ort
Livenet interaktiv