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Einst ein bekannter Pornostar

Sie wechselte vom Sex-Business zum Business der Wunder

Sie gehörte vor ein paar Jahren noch zu den Pornostars. Doch sie

Brittni De La Mora
Quelle: instagram/ Brittni De La Mora

fühlte sich derart unerfüllt, dass sie sich umbringen wollte. Ausstieg fand sie durch eine christliche Gemeinde, die sie nun per sofort leitet: Brittni De La Mora (32), wie die Kalifornierin bürgerlich heisst, übernimmt zusammen mit ihrem Mann Rich die Leitung der «XXX Church».Pastor Craig Gross, gründete die «XXX Church» im kalifornischen Pasadena, um Menschen zu helfen, aus der Porno-Sucht auszusteigen. Einen vergleichbaren Dienst gibt es vom Verein Livenet in deutscher Sprache: porno-frei.ch.

«Ihr Leben ist eine unglaubliche Geschichte der Erlösung»

Nach 17 Jahren entschied er sich nun, den Dienst in die Hände des ehemaligen Pornostars Brittni De La Mora und ihrem Mann Rich zu übergeben. «Durch das Gebet hörte ich eingangs Jahr den Herrn sagen: 'Gib Brittni und Rich die XXX Church, um sie zu leiten.'» Es sei nichts anderes als ein schönes Wunder, was Gott in den letzten sieben Jahren im Leben dieses Paares getan habe, freut sich Craig Gross. Er lernte Brittni kennen, als sie noch in der Branche war.

Und weiter berichtet Gross: «Sie kennen die Bibel in- und auswendig und ihr Leben ist eine unglaubliche Geschichte der Erlösung. Es überrascht mich nicht, dass Gott sie hierher ruft. Vor drei Jahren heiratete Brittni Rich, einen Pastor, mit dem sie sich anfreundete, nachdem sie die Industrie verlassen hatte.»

«Sie waren für mich da»

Durch diesen Dienst sei sie sehr gesegnet worden, sagte die ex-Pornodarstellerin schon bei vielen Gelegenheiten. Craig Gross und seine Frau Jeanette hätten ihr bei ihrer Glaubensreise sehr geholfen.

Sie erinnert sich: «Als ich noch in der Industrie war, sagte mir die XXX Church immer, dass Jesus mich liebt. Sie gaben mir eine Bibel und andere Geschenke. Und als dich die Branche verliess, waren sie für mich da. Ich war immer dankbar, für diesen selbstlosen Dienst.»

«Ich wollte mir das Leben nehmen»

Schon bei ihrem auch in der säkularen Presse viel beachteten Ausstieg führte die dramatische Verwandlung dazu, dass mehrere Familienmitglieder ebenfalls den christlichen Glauben annahmen.

Ihre Zeit in der Porno-Industrie hatte sie als psychisch schwer und erniedrigend erlebt, was sie mit Drogen zu übertünchen versucht hatte. Dazu kam sogar ein Selbstmordversuch. Das alles änderte sich mit dem Glaubenswechsel: «Gott veränderte mein Denken. In Christus wurde ich eine neue Person. Jesus hat mich ganz und gar geheilt.»

Sie ruft dazu auf, den Menschen aus der Sucht zu helfen und auch an die Schmerzen zu denken, welche die Porno-Darsteller verspüren. «Was denken Sie, wie man sich fühlt, wenn man für Geld Sex vor der Kamera hat? Ich war depressiv. Ich hasste mich selbst. Ich wollte mir das Leben nehmen.»

«Alles Fassade»

Als sie 2012 die Szene verliess, war sie einer der prominentesten Stars. Sie legte damals offen, dass bei ihr, ebenso wie bei anderen Darstellerinnen, vieles nur Fassade sei. Körper und Seele würden leiden unter dem Missbrauch, der Erniedrigung und der Gewalt. Ihre innere Last versuchte sie mit Kokain, Pillen, Heroin und später Meth zu füllen. Nicht wenige würden versuchen, den Ausstieg zu schaffen. «Man darf die Lügen des Feindes nicht glauben, zum Beispiel Gedanken wie: 'Wer wird mir schon eine Stelle geben?'»

Menschen hätten sie schon längst aufgegeben, aber Gott nicht. Bei ihm fand sie Halt. Sie macht allen Mut: «Jeder hat gesündigt, ob öffentlich oder versteckt, doch jeder kann bei Gott mit der gleichen Gnade rechnen!»

Als Teenagerin nach Liebe gesucht

Überhaupt erst hineingeraten war sie auf der Suche nach Liebe. «Ich war ein sehr unsicherer Teenager und hatte kein Selbstbewusstsein. Meine Mutter fand kein gutes Haar an mir und mäkelte immer nur an mir herum. Mein Vater schien gar kein Interesse an mir zu haben.»

Mit 18 Jahren hatte sie angefangen, in Bars zu tanzen, dann erhielt sie ein Angebot für einen Porno-Dreh. Jung und naiv sei sie gewesen und geschmeichelt, dass die Männer sie attraktiv fanden. «Ich fühlte mich geliebt, weil man mir die Haare machte und mich schminkte. Es war, als wäre ich jemand Besonderes.»

Ein Film nach dem anderen folgten. Mit der Zeit sei sie innerlich abgestorben und gefühllos geworden. Das Geld, das sie verdiente, verflog durch den Drogenkauf. Es dauerte längere Zeit, bis der Ausstieg und ein kompletter Neuanfang gelang. Brittni erlebte: «Gott lebt und er greift auch heute noch ein. Er arbeitet im Business der Wunder.» Und dies will sie nun als Leiterin der «XXX Church» auch Pornosüchtigen und Darstellern weitergeben.

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