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Atheisten-Papst Richard Dawkins

«Befreiung von Gott würde die Welt weniger moralisch machen»

Richard Dawkins, einer der prominentesten Atheisten, sagt, dass die Ausgrenzung Gottes aus dem öffentlichen Bewusstsein grosse Probleme bereiten würde. Im Gespräch mit der britischen Zeitung «The Times» betonte Dawkins, dass die Abschaffung der Religion «den Menschen die Lizenz geben würde, wirklich schlechte Dinge zu tun».

Richard Dawkins
Quelle: Twitter
Ken Ham
Quelle: twitter.com

Unlängst sagte Atheisten-Papst Richard Dawkins, dass der Rückgang des Christentums «nicht zu feiern ist».

In seiner Erläuterung führte Dawkins aus, dass die Menschen ohne die Anwesenheit eines höheren Wesens «sich frei fühlen können, schlechte Dinge zu tun, weil sie das Gefühl haben, dass Gott sie nicht mehr beobachtet».

«Keine Spionage-Kamera mehr»

Er verglich die Bedeutung einer höheren Macht mit Überwachungskameras, die installiert sind, um Ladendiebstahl zu verhindern und die Menschen davor zu warnen, Verbrechen zu begehen. In scharfer Rhetorik warnte Dawkins davor, dass sich die Menschen berechtigt fühlen würden, das zu tun, was sie wollen, weil sie nicht mehr auf eine «göttliche Spionage-Kamera achten müssten, die ihre Gedanken liest».

Dawkins enthüllte ein Experiment, auf das er bei der Arbeit an seinem neuesten Buch «Outgrowing God» («Gott entwachsen») stiess, das herausfinden sollte, ob die Menschen «gut» wären, wenn sie das Gefühl hätten, dass jemand zusieht.

Das Experiment

Das Experiment, das von Professorin Melissa Bateson an der University of Newcastle durchgeführt wurde, beinhaltete die Einrichtung einer Kaffeestation und eines «Ehrlichkeits-Box»-Systems für Zahlungen – die Nutzer legten das Geld für ihr Getränk unkontrolliert ein; die Preisliste wurde an der Wand angebracht.

Bateson wechselte das Display der Kaffeebar zwischen einem blumigen Bild und einem ominösen Augenpaar. Wenn die Augen gezeigt wurden, «zahlten die Konsumenten dreimal mehr, als wenn die Blumen gezeigt wurden», erklärte Dawkins. Sprich, sie waren dreimal ehrlicher. Dawkins kam zu dem Schluss, dass «ob irrational oder nicht, es leider plausibel erscheint, dass, wenn jemand ernsthaft glaubt, dass Gott seine Bewegungen beobachtet, er eher gut sein könnte».

«Ich hasse die Idee»

«Ich muss sagen, dass ich diese Idee hasse», fügte der lebenslange Anti-Gott-Aktivist hinzu. «Ich möchte glauben, dass Menschen besser sind als das. Ich würde gerne glauben, dass ich ehrlich bin, ob jemand zusieht oder nicht.» Eine Gesellschaft, die an einen Gott glaube, könne aber die Kriminalität niedriger halten.

Als Antwort kommentierte «Creation-Museum»-Leiter Ken Ham, mit dem Dawkins mehrmals debattiert hat: «Dawkins hat sein Leben damit verbracht, gegen Gott zu kämpfen, obschon er gar nicht an ihn glaubt. Er erkennt aber immer noch an, dass der Atheismus – also seine weltanschauliche Religion – nicht die Grundlage für Moral ist…»

«Es geht um mehr»

Weiter hält Ken Ham fest: «Ohne biblische Grundlage geht alles. Wer sagt, was richtig oder falsch ist? Es gibt keine endgültige Grundlage. Es wird willkürlich; jeder tut, was in seinen eigenen Augen richtig ist. Tatsächlich gibt Dawkins zu, dass der Atheismus moralisch völlig bankrott ist.»

Dawkins mag denken, dass die Massen einen Glauben an Gott für die soziale Ordnung aufrechterhalten müssen, aber es gibt einen viel wichtigeren Grund, an Gott und seinen Sohn Jesus Christus zu glauben, so Ken Ham: «Nämlich auf das Evangelium zu reagieren und ewige Erlösung zu empfangen. Ohne Christus sind wir wegen unserer Sünde auf dem Weg in eine Ewigkeit ohne Gott. Aber Jesus Christus wurde Fleisch, starb an unserer Stelle am Kreuz und stand von den Toten auf. Wenn wir umkehren und an seinen Namen glauben, erhalten wir das kostenlose Geschenk des ewigen Lebens. Das ist die Botschaft, die Dawkins und alle anderen glauben und akzeptieren sollten.»

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