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Tori Kelly

«Es geht nicht mehr darum, was die Eltern glauben»

Die zweifache Grammy-Siegerin Tori Kelly empfiehlt vor allem eins: die Bibel. Sie ermutigt dazu, darin zu lesen. Der Glaube der Eltern müsse zum eigenen Glauben werden, betonte die Sängerin in einem Interview mit der Bibel-App «You Version».

Tori Kelly
Quelle: Flickr

«Mein Glaube ist alles für mich», sagt die Sängerin Tori Kelly in einem exklusiven Interview mit der Bibel-App «You Version». «Ich bin in der Kirche aufgewachsen, aber ich denke, wie wohl viele andere Menschen mit dem gleichen Hintergrund kommt man irgendwann an den Punkt, an dem dein Glaube wirklich zu deinem eigenen wird und es nicht mehr darum geht, was deine Eltern sagen oder was sie glauben.»

Es gehe vielmehr um einen selbst. «Es ist wirklich so, dass es echt für mich ist. Ich habe die Gegenwart Gottes erlebt und weiss, dass dies mein eigener Glaube ist.»

Zeit mit Gottes Wort verbringen

Auf die Frage, wir ihre tägliche Zeit mit der Bibel aussieht, antwortete die 26-Jährige, dass sie neben dem Gebet auch Zeit im Wort Gottes verbringt. «Für mich ist das das Leben, ich weiss nicht wirklich, wie ich es sonst erklären soll, ausser dass es sehr wichtig und entscheidend ist», sagte sie über die Bibel.

Kelly erwähnte weiter, dass viele oft nicht bemerken, was für eine grosse Sache das Lesen der Bibel ist, bis das Leben einem mit einem Mal entgleitet. Das führe zur Frage: «Oh, mein Gott, warum fühle ich mich so? Ich fühle mich schrecklich und ich habe das Gefühl, dass ich Gottes Stimme nicht höre – was ist da los?»

Sie macht anderen Mut

Sie verglich das Bibellesen mit einem Training, bei welchem mit der Zeit Fortschritte erreicht werden.

Vor rund einem Jahr veröffentlichte sie das Gospel-Album «Hiding Place». Es entstand gemeinsam mit Gospel-Pionier Kirk Franklin.

In einem Auftritt beim Videoportal «I am Second» erzählte sie zudem, wie Jesus ihr half, ihre Identität zu finden, nachdem sie sich jahrelang mit anderen verglichen hatte. Dies führte dazu, dass sie nicht zufrieden mit sich selbst war. Sie ermutigt: «Eines Tages wirst du in deine eigene Haut wachsen und das Mädchen sein, das Gott einzigartig gemacht hat. Und du musst dich mit niemandem vergleichen.» Damit machte sie jenen Hoffnung, die damit kämpfen, ihre wahre Identität zu finden.

Gott ist ein Ort der Sicherheit

«Ich möchte mehr wie Jesus sein», sagte sie bereits bei früherer Gelegenheit. Und dies bezeugte sie auch auf ihrem jüngsten, Grammy-gekrönten Album «Hiding Place». Darin enthalten ist unter anderem der Gedanke, «dass Gott ein Ort der Sicherheit ist, ein Ort, an dem man sich vor all den verrückten Dingen verstecken kann, die diese Welt auf uns werfen kann. Ich möchte, dass sich die Menschen erhoben und ermutigt fühlen, wenn sie zuhören.»

«Ich war neun Jahre alt, als ich anfing, in der Kirche zu singen. Also war die Kirche immer ein grosser Teil meines Lebens, Jesus war immer ein grosser Teil meines Lebens.»

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