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Allianzgebetswoche 2020

Tag 2: Frieden mit mir selbst

Menschen erleben immer wieder, dass Gebet nicht wirkungslos bleibt, dass Gott in ihr Leben eingreift und dass Friede möglich ist. Deshalb gibt's die Allianzgebetswoche zum Thema «Shalom», die noch bis am 19. Januar 2020 läuft. Gedanken zum Thema «Frieden mit mir selbst» von Alain Auderset, Comic-Autor und Schriftsteller.

Flyer Allianzgebetswoche 2020
Quelle: SEA
Alain Auderset
Quelle: www.mystory.me

Seit Jahren bete ich, dass Jesus mir in einer schwierigen Lebenssituation hilft, aber ich habe den Eindruck, dass nichts passiert. Dazu fällt mir eine Begebenheit ein:

Am Flughafen erwartet mich ein Freund von bescheidener Erscheinung. Er nimmt mich anlässlich meiner Comedy-Tournee in Belgien bei sich auf. Mit seinem liebevollen und einladenden Blick ähnelt er ein bisschen dem Bild, das ich mir von Jesus mache. Während der Fahrt zu ihm nach Hause hört er mir wohlwollend zu. Mein Zimmer befindet sich oben in einem Turm seines Schlosses. Vom Fenster aus habe ich einen unverbaubaren Blick auf den Swimmingpool und über das riesige bewaldete Landgut. Ich mag es, Zeit mit meinem Gastgeber zu verbringen. Wir reden über Gott, über die Familie, über unsere Verletzungen. Wir ermutigen einander, wir sprechen von unseren Zukunftsträumen, von den alten Bäumen seines Waldes und wir musizieren zusammen. Da bete ich spontan: «Herr, ich habe etwas von dir in diesem Mann erkannt!»

Die Einstellung der Leute zu meinem Freund

Wenn ich in seiner Begleitung herumspaziere, fällt mir das merkwürdige Verhalten der Leute ihm gegenüber auf. Das übertriebene Lächeln und die Zeichen des Respekts – gelten sie nicht eher dem Vermögen des Reichen als ihm selbst? Hat er wahre Freunde, die ihn dafür lieben, wer er ist? Hoffen sie nicht alle (ob bewusst oder nicht), im Austausch etwas von ihm zu erhalten? Ist es nicht gleich mit Gott? Denn ja, Gott ist reich! Wenn wir uns ihm nähern, erwarten wir nicht etwas von ihm? Wir bitten ihn um Segen, Ehepartner, Gelingen, Heilung oder sogar ein besseres Herz. Doch einfach «nur» mit ihm zu sein, ohne um etwas zu bitten – wäre nicht so ein Freund, wie ihn sich Jesus wünscht?

Mit Jesus sind wir ausgesöhnt

So habe ich den Vers «Er ist unser Friede» (Epheser Kapitel 2, Vers 14) neu begriffen: Es ist nicht die Erfüllung meiner Gebete, die mir Frieden bringt, sondern er, seine Person, seine Begleitung. Meine Lebenssituation ist noch immer schwierig, aber trotzdem habe ich Vertrauen gefunden. Auch wenn ich es nicht immer verstehe: Gott weiss, was er tut, und er tut das Beste für mich. Und vor allem weiss ich, dass er mich liebt; ich glaube es, weil sein Wort, die Bibel, wahr ist. Ich habe den Frieden in meiner Situation gefunden. Beten heisst auch «einfach Zeit mit ihm verbringen».

Alain Auderset, Comic-Autor und Schriftsteller

Gebetsanliegen

Danken

  • Dass Gott so geduldig, verständnisvoll, sanftmütig, gnädig, raffiniert, ein kreativer Erfinder ist. Ich bewundere ihn – und erfasse trotzdem nur einen Bruchteil seiner Grösse. Und auch wenn ich ihn, wie Petrus, manchmal verrate, liebe ich ihn von Herzen.

    Bekennen

    • Dass ich in Gott zu häufig einen Leistungserbringer gesehen habe: einen Diener, dem ich eine Einkaufsliste gebe, die er für mich zu erledigen hat.
    • Dass ich manchmal nicht glaube, dass Gott es gut mit mir meint.

    Bitten

    • Ich ging mit meinem Herrn durch den Wald und versuchte, ihn um NICHTS zu bitten, einfach nur mit ihm zu sein. Nun, ich schaffe es nicht. Ich kann es nicht verkneifen, ihn zu bitten: Herr, möge ich der Freund sein, den du dir wünschst.

      Zur Webseite:
      Allianzgebetswoche
      Gebetsbroschüre

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      Mut finden in Zeiten wie diesen: Sich auf Gottes Frieden einlassen
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