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Erica Campbell

Apell gegen ein Leben in Angst, bloss das Richtige zu tun

Die abendländische Kultur habe das Evangelium verändert, beobachtet Erica Campbell, Sängerin bei «Mary Mary». «Unser Glaube basiert nicht darauf, Jesus zu lieben, sondern das Richtige zu tun.» Sie ermutigt zum Ausbruch und sagt, was aus ihrer Sicht die grösste Lüge Satans ist.

Erica Campbell
Quelle: facebook.com

Immer achtete Erica Campbell darauf, «dass ich nicht beleidigt wurde, dass die Leute zufrieden mit mir waren und nicht schlecht von mir dachten. Es war ein ständiger Kampf, sich gut genug zu fühlen.»

Als sie älter wurde und selbst innerhalb der Unterhaltungsindustrie tätig war, erkannte sie, dass sie nicht die einzige Frau war, die mit Gefühlen der Unsicherheit, Unzulänglichkeit und Wertlosigkeit zu kämpfen hatte.

«Unsere Kultur hat die Botschaft des Evangeliums verändert. Wir leben ein angstbasiertes Christentum. Unser Glaube basiert nicht darauf, Jesus zu lieben, sondern das Richtige zu tun. Aber die Botschaft des Evangeliums ist, dass Jesus uns genau so liebt, wie wir sind.»

Die Person feiern, die Gott geschaffen hat

Heute ermutigt die Multi-Platin-Gospelsängerin und dreifache Mutter, Frauen zu helfen, Vertrauen in und durch die Kraft Gottes aufzubauen. So auch in ihrem neuen Buch «More Than Pretty» («Mehr als schön sein»), in dem sie bekräftigt, wahre Schönheit nicht in der äusseren Erscheinung zu finden. Vielmehr empfiehlt sie, die Person zu feiern, zu welcher einen Gott gemacht hat.

«Das ist gegen die aktuelle Kultur. Aber ich sage meinen Töchtern, dass Schönheit einen nicht wertvoller macht, man dadurch nicht mehr lieben kann und dass sie einen auch nicht mit Freude erfüllt.» Erica Campbell selbst sei zwar von ihrer Schönheit durch offene Türen begleitet worden, «aber hübsch sein hat mich nicht dort gehalten. Ich blieb dort wegen meines Talents und meiner Professionalität und weil ich von Gott berufen wurde. Das Aussehen ist nur ein kleiner Teil von dem, was du bist.»

Angst- und Depressions-«Epidemie»

Angetrieben durch Social Media, «haben viele Mädchen und Frauen eine verdrehte Sicht auf sich selbst, was zu einer Depressions- und Angst-'Epidemie' führt. Es ist der perfekte Ort, um Unsicherheit und geringes Selbstwertgefühl zu stillen. Es hat Menschen dazu gebracht, ihr Leben in Frage zu stellen. Es gibt so viel Druck, perfekt auszusehen und perfekt zu sein, und das ist verheerend für unser Selbstwertgefühl.»

Es sei ein Risikofaktor für die Entwicklung von Essstörungen, ein starker Einfluss auf die Unzufriedenheit des Körpers sei gegeben.

«Gott wünscht sich, dass Frauen ganzheitlich gesund sind, nicht nur gesund in ihrer Ernährung, sondern auch gesund in ihrer Denkweise. Er will, dass sie ein so hohes Selbstwertgefühl haben, dass sie den Lügen des Feindes nicht glauben. Die grösste Lüge, die Satan uns erzählt, ist, dass wir nicht genügen.»

Nicht auf den Feind hören

Es sei auch wichtig, nicht mehr so zu tun, als habe man alles im Griff. Im Alter von zwölf Jahren habe sie Selbstmordgedanken gehabt. «Ich hörte diese Stimme, aber ich danke Gott dafür, dass in meinem Elternhaus viel gebetet wurde. Denn dadurch wusste ich, dass ich das nicht tun sollte», sagt sie.

Längst wisse Campbell, «dass es der Feind war, der mir schon als junges Mädchen das Leben nehmen wollte». Mit ihrer Offenheit will sie anderen Menschen helfen, denen es ähnlich geht.

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