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Corona-Pandemie

Fürs Alleinsein sind wir nicht gemacht

Die Corona-Pandemie wird sehr unterschiedlich erfahren: Manche erleben im Beruf weniger Druck, andere das krasse Gegenteil bis hin zu Ängsten um Arbeitsplatz und wirtschaftliche Existenz.

Einsame Frau
Quelle: unsplash.com

Vor dem Hintergrund steigender Infektionszahlen sind neuerliche Beschränkungen wohl nur eine Frage der Zeit. Für viele Menschen ist das nicht einfach, weil sie alleine leben oder wenig Kontakt zu anderen haben. Manche waren oder sind in der Coronazeit einsam, einige regelrecht isoliert. Das gilt vor allem für Alleinstehende und ältere Menschen.

Der Mensch braucht Gemeinschaft und Miteinander

Der Mensch ist nicht dazu gemacht, allein zu sein. Und es gehört zu den «Basiscs» des christlichen Glaubens, dass der Glaube von Gemeinschaft lebt und in Gemeinschaft er- und gelebt wird. In der Bibel heisst es schon ganz zu Anfang: «Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei.» (1. Mose Kapitel 2, Vers 18). Und der christliche Lehrer Paulus vergleicht die Gemeinde der Christen mit einem Körper, der nur dann gesund ist und aktiv sein kann, wenn alle Teile des Leibes miteinander verbunden sind und funktionieren.

Auch Jesus weiss sehr genau, dass der Mensch nicht fürs Alleinsein gedacht und gemacht ist. Als er mit seinem engsten Freunden vor seinem Weggang redete, sagte er: «Nein, ich lasse euch nicht als hilflose Waisen zurück. Ich komme wieder zu euch.» (Evangelium des Johannes, Kapitel 14, Vers 12)

Hat Jesus sein Wort gebrochen?

Tatsächlich kam Jesus aber nicht zurück. Nach seiner Auferstehung zeigte er sich einige Male seinen engsten Freunden und dann war er für immer weg. Hatte er also sein Wort gebrochen?

Einige Sätze vor dem Versprechen sagte Jesus: «Dann werde ich den Vater bitten, dass er euch an meiner Stelle einen anderen Helfer gibt, der für immer bei euch bleibt.» Einmal verspricht Jesus also, dass er da ist und dann kündigt er jemand anderen an? Das ist recht widersprüchlich und rätselhaft. Das Ganze lässt sich nur verstehen, wenn Gott als ein Gott der drei Personen verstanden wird. Ein Kabarettist brachte es einmal auf die Formel: «Wenn er (Gott) kommt, ist er immer zu dritt.» – Das ist witzig und zugleich absolut zutreffend! Dieser Gott begegnet uns Menschen in drei Personen: Vater, Sohn (Jesus) und der Heilige Geist.

Jesus kündigt seinen Freunden an, dass er nicht er bei ihnen bleiben wird, sondern sein Geist, der Heilige Geist. Dieser Geist ist es, der den Jüngern helfen kann und soll. Er ist derjenige, der in ihnen wohnen, sie führen und leiten will. Wenn Ihnen das etwas suspekt vorkommt, von wegen Geist und so, dann seien Sie gewiss: Gottes Geist ist Jesus in Ihnen, denn die drei göttlichen Personen lassen sich nicht voneinander trennen.

Der begrenzte Auftrag von Jesus

Es liesse sich fragen: Warum und wozu kam der Heilige Geist in die Welt? Weil Jesus einen sehr begrenzten Auftrag hatte: Er führte das Leben eines Menschen und verkündete in den drei letzten Jahren seines Lebens das Reich Gottes. Er wurde am Kreuz hingerichtet und von seinem Vater (im Himmel) vom Tode auferweckt.

Für Jesus war klar, dass es eine klare «Arbeitsteilung» zwischen ihm und dem Heiligen Geist gibt. Und so sagte er zu seinen engsten Freunden: «Es ist besser für euch, wenn ich gehe. Sonst käme der Helfer nicht, der an meiner Stelle für euch da sein wird. Wenn ich nicht mehr bei euch bin, werde ich ihn zu euch senden.» (Johannes-Evangelium, Kapitel 16, Vers 7)

Jeder, der mit Jesus lebt, hat den Heiligen Geist

Vielleicht fragen Sie sich, wie nun der Heilige Geist in das Leben eines Menschen und in Ihr Leben kommt. Nun, wenn Sie Jesus Ihren Herrn nennen und in Ihr Leben eingeladen haben, wohnt er bereits in ihnen. Sie brauchen den Heiligen Geist nicht ausdrücklich einzuladen, er ist schon da!

Aber, dass können viele Christen bestätigen, es ist gut, dem Heiligen Geist immer wieder neu Raum zu geben und ihn darum zu bitten, dass er Sie mit seiner Gegenwart und Kraft erfüllt. Denn er ist da, um Sie zu leiten, Ihnen Kraft zu geben, Ihnen die Bibel zu erklären und vieles mehr.

Manche Christen leben so, als wenn dem nicht so wäre, und wurschteln sich irgendwie selbst durchs Leben. So hatte es sich Jesus aber nicht gedacht.

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