fbpx «In meiner Krise fand ich Gott» | Jesus Mobile
Patricia Kelly

«In meiner Krise fand ich Gott»

In den 90er-Jahren waren fast alle Jugendlichen verrückt nach der «Kelly Family». Doch der Erfolg warf auch dunkle Schatten auf das Leben einzelner Familienmitglieder. Patricia Kelly legt sie in ihrem Buch offen.

Patricia Kelly
Quelle: http://www.patricia-kelly.com/
Cover des Buches «Der Klang meines Lebens» von Patricia Kelly
Quelle: http://www.patricia-kelly.com/
Patricia Kelly
Quelle: http://www.patricia-kelly.com/

Patricia Kelly, Mitglied der legendären «Kelly Family», erzählt in ihrer Autobiografie «Der Klang meines Lebens» die Umstände, unter denen sie aufwuchs. «Wir gingen nie auf eine konventionelle Schule. Wir haben in der Schule des Lebens gelernt.» Schon als Fünfjährige stand sie auf der Bühne. Rund 20 Jahre reiste die «Kelly Family» als Strassenmusiker durch die USA und Europa, bevor sie 1994 ihren grossen kommerziellen Durchbruch mit dem Album «Over the Hump» erzielte (es wurde allein in Deutschland 2,5 Millionen Mal verkauft). Es folgten weltweite TV-Auftritte und Konzerte vor bis zu 280'000 Fans. Mit mehr als 20 Millionen verkauften Tonträgern gehören die Kellys zu den erfolgreichsten Musikern in Europa.

Krebs, Fehlgeburten und Rückenschmerzen

Als Patricia Kelly zwölf Jahre alt war, starb ihre Mutter an Brustkrebs. Im Jahr 2009 wurde auch bei Patricia eine aggressive Brustkrebs-Vorstufe diagnostiziert und erfolgreich operiert. Heute ist Patricia Kelly, die sechs Sprachen spricht und elf Geschwister hat, selbst Mutter zweier Söhne. In ihrer Biografie legt sie aber auch offen, dass sie mehrere Fehlgeburten erlitt: «Ich hatte insgesamt vier Fehlgeburten und es war sehr, sehr schwer für mich.»

Bereits während den ruhmreichen Jahren der «Kelly Family» waren Schmerzen oft Begleiter von Patricia Kelly. Sie litt bereits mit 23 Jahren an chronischen Rückenschmerzen. Die Fans haben davon nichts gemerkt. «Ich habe die Zähne immer zusammengebissen, die Schmerzen waren unerträglich», schreibt sie in ihrem Buch.

«Bei Jesus darf ich auch schwach sein»

In der TV-Sendung «Gott sei Dank!» der ERF Medien erzählte die heute 44-jährige Musikerin, sie sehe diese Krise als Geschenk Gottes. «Es ist hart, so was zu sagen, denn ich habe körperlich sehr darunter gelitten. Und anfangs war es auch sehr schwierig. Aber ich muss sagen, ich bin dadurch wirklich Gott begegnet. Ich musste ja irgendwas finden. Ich war gezwungen. Ich war im Bett, ich konnte mich nicht um die Charts-Position kümmern und um die Stadiontourneen. Ich war damals Managerin und hatte die Familie sieben Jahre lang gemanagt, zusammen mit meinem Vater. Ich hatte viel Macht. Aber in mir war eine unheimliche Leere.»

Sie habe sich dann mehr Zeit genommen, Gott zu suchen. Sie habe viel gebetet und in der Bibel gelesen. «Deswegen kann ich sagen, dass ich für diese Krankheit dankbar bin, weil sich meine ganze Lebensrichtung dadurch verändert hat. Die Prioritäten sind anders geworden. Es ist gut, Erfolg zu haben, und es ist nicht schlecht, bekannt zu sein. Nur welche Priorität das im Leben hat, das ist der Punkt. Ich habe feststellen müssen, dass der Mensch nicht stark ist, auch starke Menschen nicht.» Bei Jesus könne man auch schwach sein. Und das sei es gewesen, was sie so berührt habe. Patricia Kelly: «Ich kann, ich darf schwach sein, Gott liebt mich trotzdem.»

Zum Buch

Titel: Der Klang meines Lebens
Autor: Patricia Kelly
ISBN: 978-3-863340-01-8
Verlag: adeo Verlag
Erscheinungsdatum: Ende 02.2014
Seiten/Umfang: 312 S.

Werbung
Webversion