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Ermutigender Song nach Überdosis

«Wir haben mehr mit Süchtigen gemeinsam als wir ahnen»

Sänger Jason Biddle veröffentlicht eine neue Single, nachdem er eine Überdosis überlebt und die Drogenabhängigkeit überwunden hat. Er fand Befreiung und Heilung und berichtet nun durch seine Musik von seiner lebensverändernden Reise.

Jason Biddle
Quelle: Facebook

Mit seiner Single «Come On In» erklärt Jason Biddle, wie Gott ihm aus seiner körperlichen und geistigen Abhängigkeit von Drogen und Alkohol herausgeholfen hat.

Fast wäre er zum Star-Baseballspieler geworden, sein Weg zu den «Cincinnati Reds» schien geebnet – doch dann beendete eine Verletzung seine Karriere und er wurde Bauunternehmer.

Später wurde er alkohol- und drogenabhängig und wusste, dass er dies ohne Gottes Hilfe nicht überwinden konnte. Biddle wäre 2017 fast an einer Überdosis gestorben – er schrie nach Gott...

Heilung beginnt

Er begann eine Therapie in einem christlichen Behandlungszentrum und erkannte, dass die Sucht nur ein «Symptom» eines grösseren Problems war. Als er sein Leben Jesus Christus hingab, begann die Heilung sowohl in ihm selbst als auch in seiner Familie.

Einst war er christlich aufgewachsen, «aber als ich älter und unabhängiger wurde, wurde Gott für mich irrelevant. Ich dachte, ich hätte mein Schicksal selbst in der Hand.»

Der Alkohol und die Drogen seien nur Symptome eines grösseren, grundlegenden Problems gewesen. «Ich machte Stolz, Kontrolle, Geld und das Beeindrucken anderer zu den wichtigsten Dingen in meinem Leben. Sie wurden zu Idolen, die ich unbewusst anbetete.»

Gott habe uns zur Anbetung geschaffen. «Er gab uns auch den freien Willen. Wenn wir also nicht Gott anbeten, werden wir etwas anderes anbeten. Dieses andere Etwas wird uns aber immer im Stich lassen. Für mich waren mein Stolz und mein Ego bedroht, wenn jemand in etwas besser war als ich.» Die Drogen füllten diese Lücke.

Sucht will hässliches Gesicht zeigen

«Für uns alle gibt es eine Sucht, die nur darauf wartet, jederzeit ihr hässliches Gesicht zu zeigen», bilanziert Biddle. «Sucht muss nicht unbedingt nach Drogen und Alkohol sein. Es können Pornos, Glücksspiel, Elektronik, Arbeit, Einkaufen, Besitztümer und so weiter sein.»

Da er seine Überdosis genommen hatte, als er gerade dabei war, seine Kinder zu beaufsichtigen, durfte er nach dem Programm nicht direkt nach Hause. Er musste noch für einige Zeit in eine andere Institution. «Meine Sünde und Scham wurden mir dabei bewusst.»

Seine Frau war noch lange Zeit verletzt und verbittert – sie hatte grosse Zweifel an dieser Ehe. «Ich erinnere mich, dass ich zusammenbrach und zu Gott schrie. Am Ende meines Gebetes gab ich mich ihm völlig hin und dankte Gott für das erhörte Gebet. Ich war bereit, alles zu akzeptieren, egal was.»

Heilung geht weiter

Gott heilte das verhärtete Herz seiner Frau «und stellte unsere Ehe wieder her. Gott ermöglichte es, dass ich jeden Tag ein besserer Mann, Ehemann und Vater werden durfte.»

Inzwischen spricht er als Redner über sein Leben, «vor Bandenführern in Haiti bis hin zu Vorträgen in örtlichen Gemeinden oder Zoom-Meetings. Ich fühle mich geehrt, dass Gott mich gebrauchen kann.»

Und weiter stellt er fest: «Meine Frau Britney und ich haben viele Anrufe von Menschen erhalten, die ähnliche familiäre Probleme haben. In meiner Geschichte geht es nicht so sehr um Drogen und Alkohol wie um Sünde und Götzen – diese Dinge betreffen jeden. Wenn andere das sehen, erkennen sie, dass sie mehr mit Süchtigen gemeinsam haben als sie dachten. Drogen und Alkohol mögen meine Symptome sein, aber für andere sind es Wut, Angst und Ressentiments. Wir alle haben Symptome und potenziell verheerende Auswirkungen unserer Sünde.»

«Dann gewinnt Gott»

Wenn seine Musik die Plattform sein kann, um die Geschichte zu erzählen, die Gott in seinem Leben geschrieben hat, «dann gewinnt Gott. Ich fühle mich so gesegnet, dass er mich und mein Zeugnis jeden Tag mehr und mehr benutzt.»

Er sehe ständig Leute, die mit geliebten Menschen zu tun haben, die in ihren Sünden und Abhängigkeiten verloren sind. «Diese Familienmitglieder wollen so sehr, dass sich ihre Lieben verändern, und sie werden alles tun, um ihnen zu helfen.» Wenn dann aber für sie gelogen werde und so weiter, werde diese Hingabe zum Idol.

«Es kommt die Zeit, in der eine Familie sich Gott hingeben und erkennen muss, dass sie nichts tun kann, um ihren geliebten Menschen zu ändern. Das muss Gott überlassen werden. Ich würde vorschlagen, dass Familien über die Kirche Selbsthilfegruppen finden oder biblische Beratung suchen.»

Das Problem kann gelöst werden

Bei einem auf Christus basierenden Programm lernte Jason, dass es ein viel grösseres Problem gibt, das tief im Inneren liegt – ein Problem des Herzens: «Meine Sucht war das Ergebnis der Sünde.»

Doch es gibt einen Ausweg: «Ich lernte meinen Lebenssinn kennen und lernte, dass mir als Folge des Todes Jesu am Kreuz vergeben wird. Ich bin ein Kind Gottes, und er liebt mich und weiss alles über mich. Ich weiss, dass ich durch Christus eine Beziehung zu ihm haben kann, und ich werde für die Ewigkeit bei Gott sein.»

Zum Youtube-Video von Jason Biddle:

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