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Entscheidungen treffen

Entscheidungen prägen und verändern unser Leben. Sie geben unsere Richtung vor, beeinflussen unseren beruflichen und privaten Werdegang. Doch auch «keine Entscheidung» zu treffen, ist ein Beschluss mit Folgen. Wir haben Tipps für alle, die sich schwer tun, eine Richtung einzuschlagen.

Für was entscheide ich mich?
Quelle: Pixabay

«Wer die Wahl hat, hat die Qual», sagt ein Sprichwort. Doch wer sich nicht entscheiden kann, lebt nicht nur länger mit diesen Qualen, sondern muss auch mit den Konsequenzen leben, sich nicht entschieden zu haben.

Wie viele Ehen wurden nicht geschlossen, weil sich einer nicht getraut hat, den entscheidenden Schritt zu gehen? Wie viele Job-Bewerbungen wurden nicht abgeschickt aus Angst vor etwas Neuem? Wie viele Beziehungen sind wohl daran gescheitert, weil sich einer nicht entscheiden konnte, an sich zu arbeiten? Und wo konnte nie Vergebung zugesprochen werden, weil der Schritt, sich zu entschuldigen, zu gross schien?

Wenn die Wahl lähmt

Manche Menschen sind wie gelähmt, wenn sie in ihrem Leben an eine Weggabelung kommen. Sie haben solche Angst vor einer falschen Entscheidung, dass sie lieber in einer Schockstarre verweilen.

Versuchen Sie sich von ihrem Perfektionismus zu lösen, denn Sie tun sich damit nichts Gutes. Sie müssen nicht makellos funktionieren, Sie dürfen Fehler machen. Gott traut Ihnen das Leben zu. Probieren Sie Ihre Gaben aus. Wagen Sie auch mal ein Risiko. Es gibt wenige Entscheidungen, die man nicht auch wieder rückgängig machen kann.

Wenn man anderen gefallen will

Entscheidungen sind auch dann schwer, wenn man versucht, es anderen Recht zu machen. Manche bleiben passiv, um Konflikte zu vermeiden. Doch langfristig ist das unbefriedigend und frustrierend. Sie selbst sind für Ihr Leben und Ihr Glück verantwortlich. Nehmen Sie es in die Hand und machen Sie sich bewusst, dass man es nie allen Recht machen kann und das auch nicht muss.

Raus aus der Mittelmässigkeit

Wer immer versucht, politisch korrekt zu sein, läuft in Gefahr, stecken zu bleiben und von anderen überholt zu werden. Entscheiden Sie sich zu gewissen Themen und legen Sie sich eine Meinung zu. Beziehen Sie Stellung. Legen Sie Ihre passive Gleichgültigkeit ab und fassen Sie Mut, zu Ihren Werten zu stehen.

Haben Sie keine Angst davor, nicht konform zu sein. An Ecken und Kanten können sich andere zwar auch stossen. Doch wer so glatt ist, das alles abrutscht, wird schnell übersehen und vergessen.

Nehmen Sie sich Vorbilder

Es gibt tatsächlich Menschen, die sich ihrer Ziele sicher sind: Genau das will ich studieren. Das ist die/der Richtige zum Heiraten. Diese Schritte will ich in meiner Karriere erreichen…

Diese Menschen treffen zielstrebig Entscheidungen und sorgen dafür, dass ihre Wahl auch funktioniert. Sie scheuen sich nicht vor Rückschlägen. Lassen Sie sich von der Begeisterung und der Energie dieser Menschen anstecken. Und wagen auch Sie Selbstbewusstsein.

Diese Tipps können zudem bei Entscheidungsschwierigkeiten helfen.

  • Definieren Sie die Entscheidung, mit der Sie gerade kämpfen. Warum fällt Ihnen die Wahl so schwer? Was macht Ihnen zu schaffen?
  • Listen Sie Ihre Optionen auf. Welche Möglichkeit steht Ihnen bei welcher Entscheidung offen?
  • Was ändert sich dabei kurzfristig für Sie? Und was langfristig?
  • Notieren Sie Risiken und Vorteile jeder Entscheidungsmöglichkeit.
  • Welche Option passt am Besten zu Ihren Werten und Zielen?
  • Welche Entscheidung wäre die beste für alle Beteiligten?
  • Könnten Sie mit Ihrer Wahl eine Zeit lang leben? Wie lange?
  • Bitten Sie einen Freund oder einen Mentor um Rat. Eine objektive Meinung hilft, eigene Ideen zu überprüfen, bevor man sie in die Tat umsetzt.

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