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Buschbrände in Australien

Ein Pastor kämpft gegen das Feuer

Seit über einem Jahr ist Pastor Jodie McNeill bei der freiwilligen Feuerwehr. Über zwei Wochen ist der Australier aktuell im Einsatz. Dabei hat er immer wieder die Möglichkeit, anderen von Jesus zu erzählen.

Jodie McNeill
Quelle: www.eternitynews.com.au
Jodie McNeill mit seinen Kollegen
Quelle: www.eternitynews.com.au

Trotz Regen ist die Situation der Buschbrände in Australien immer noch extrem. Der Flughafen der Hauptstadt Canberra musste aufgrund der nahen Brände am Donnerstag seinen Betrieb einstellen. Währenddessen stürzte ein Löschflugzeug ab, drei Feuerwehrleute kamen dabei ums Leben. Insgesamt seien damit bislang schon mindestens 32 Feuerwehleute bei ihrem Einsatz gegen die Flammen getötet worden, berichtet die Frankfurter Rundschau.

Pastor und Feuerwehrmann

Dass sich Jodie McNeill in dieser Situation freiwillig bei der Feuerwehr einsetzt, ist erstaunlich. Denn eigentlich ist der gebürtige Australier aus New South Wales Pastor. Doch in seiner Freizeit hilft er seit etwas über einem Jahr bei der freiwilligen Feuerwehr, seit dem 5. Januar 2020 ist er in der aktuellen Notsituation am Helfen.

Durch seinen Einsatz kann er immer wieder von Jesus erzählen, insbesondere auch gegenüber seinen Kollegen. «Wenn Menschen mir von ihren persönlichen Herausforderungen erzählen, sage ich ihnen oft, dass ich für sie bete und wenn wir uns auf dem Weg von einem Löscheinsatz zurück unterhalten, erzähle ich den Kollegen von meinen Gedanken über das Leben. Manchmal ergibt sich die Gelegenheit, über Jesus zu reden.»

Gebet ist wichtig

McNeill hat dabei erlebt, wie die Krise Menschen nicht nur zusammengebracht, sondern auch der Kirche und Gott genähert hat. «Während der aktuellen Feuerkatastrophe fand in unserem Dorf ein besonderes Gebetsevent mit allen Kirchen statt. Es war wunderbar, Menschen dort zu sehen, die wir davor nie in der Kirche gesehen haben. Und natürlich ist es ganz allgemein gut, in diesen Zeiten der Angst und Sorge zu unserem Herrn zu beten im Wissen, dass er sowohl souverän als auch gnädig ist, auch im Hinblick auf dieses Feuer.»

Krise als Chance

Gebet – das ist auch seine Bitte an alle Christen weltweit. Im Gespräch mit der Global News Alliance erklärte McNeill: «Das grösste ist, dass man dafür betet, dass Menschen in der Krise Christus kennenlernen. Wir wollen, dass Menschen in ihrer Trauer und ihrem Leid getröstet und unterstützt werden; wir wollen, dass Menschen darin gestärkt werden, ihre zerstörten Dörfer wieder aufzubauen; und wir wollen, dass der Herr ausgiebigen Regen schickt, damit diese Feuer ausgehen; aber mehr als all dies wollen wir, dass Menschen durch diese Krise an die ewige Realität denken, damit sie bereit sind (…) für den Himmel.»

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