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Mehr Religion bei BBC

Hindus, Muslime, Sikh und Juden sollen stärker präsent sein

Ein Jahr lang wurden die Programme des britischen Senders BBC intern geprüft. Herauskam, dass Menschen der verschiedenen Glaubensrichtungen «oft nicht anwesend, kaum repräsentiert oder satirisch dargestellt» wurden. Dies soll nun geändert werden.

BBC (Symbolbild)
Quelle: Twitter

Der Revisionsbericht schlägt vor, diverse Verbesserungen vorzunehmen. Dazu gehört, sowohl im Fernsehen als auch am Radio in beliebten Serien religiöse Themen miteinzuschliessen, mehr Dokumentarfilme über religiöse und ethische Themen zu produzieren und in beliebten Programmen wie «The One Show» Feiertage der Hindus, Muslime, Sikh und Juden zu feiern.

«Grossbritannien besser darstellen»

Zudem wird das News-Team für religiöse Angelegenheiten aufgestockt. Und Persönlichkeiten, die im weiteren Sinne mit den diversen Religionen verbunden sind, sollen eingeladen werden, um im Programm «Gedanken des Tages» Beiträge zu leisten.

Für den Direktor von BBC, Tony Hall, ist diese Veränderung durchaus positiv. «[Die Pläne] stellen sicher, dass die BBC Grossbritannien die Welt sowie die Rolle, welche Religion im täglichen Leben spielt, besser darstellt. Dadurch wird auch das Verständnis dafür gestärkt, welche Auswirkungen Religion auf die Entscheidungen hier und in anderen Ländern hat», erklärte Hall gegenüber der «Times».

Schwerpunkt weiterhin beim Christentum

Doch die BBC wolle weiterhin hauptsächlich über das Christentum berichten. Derzeit sind 7'000 Sendestunden der BBC den Religionen gewidmet.

Der Revisionsbericht wurde von über 150 Experten und Glaubensleitern erstellt, dazu gehörten auch der Erzbischof von Canterbury, der leitende Rabbi Grossbritanniens und grössere muslimische Persönlichkeiten.

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