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GO 2020 und darüber hinaus: Jenseits von Egos und Logos

Soziale Distanz hin oder her: Die Bewegung «Global Outreach Day» setzt überall auf der Welt Christen in Bewegung. Viele haben vorher noch nie von ihrem Glauben geredet, und die Einheit über alle Grenzen hinweg ist noch nie dagewesen. 

Global Outreach Day in Tansania
Quelle: G.O.D.
G.O.D. in Brasilien
Quelle: G.O.D.

«Es ist überwältigend, wie aktiv und kreativ Christen ihren Glauben weitergeben», schreibt Elvin Ridder (USA), der die Aktivitäten des «Global Outreach Day» (G.O.D.) international beobachtet. «Es macht einen demütig, überall auf der Welt Leute zu sehen, die 'Menschenfischer' sein möchten.» Hier einige Streiflichter aus den letzten zwei Wochen:  

Maskierte Evangelisten

In Brasilien gehen junge Männer mit Masken auf die Strasse, beten für Autofahrer und geben Gratis-Masken weiter, dazu ein evangelistisches Traktat und Informationen, wie man online in Kontakt kommen kann.

In Brasilien ist zudem eine Kirche unterwegs in ihrer Stadt und verteilt Gratis-Handdesinfektion. Und ohne Musik geht es nicht: Christen auf der Strasse singen sogar durch die Maske!

Dekade der Evangelisation

In der Karibik und in Lateinamerika haben sich Kirchen und Bewegungen zusammengeschlossen und die «Dekade der Evangelisation» ausgerufen – eine Idee, die weltweit um sich greift. Im Juni 2020 gab es ein historisches digitales Treffen von 400 Schlüsselleitern aus 70 Ländern, die sich darauf einigten, dass «GO2020» erst der Anfang ist und dass jetzt der Moment und das Momentum da ist, in einer GO-Dekade den Auftrag, jeden Menschen zu Jüngern zu machen, ganz wesentlich voranzutreiben. 

Tansania: Ein Drittel kommt zum Glauben

Aus Tansania erreicht uns dieses Foto (siehe oben): «Jeden Freitag und Samstag gehen wir auf die Strasse an verschiedenen Orten im Land. Wir haben bereits mit 235 Menschen persönlich über den Glauben gesprochen, 73 von ihnen haben ihr Leben Jesus Christus gegeben. Sie werden jetzt in Gruppen für neue Gläubige aufgenommen und geschult.»

GO 2020 USA: «Egos und Logos auf die Seite»

Die USA gehen durch eine kritische Zeit; mittendrin geschieht ein Wunder an Einheit und Mobilisation für Evangelisation. So schreibt Dave Gibson, Direktor von «GO2020 USA»: «GO2020 USA hat wirklich mit unseren 'fünf Broten und zwei Fischen' angefangen, aber Gott hat unsere Bemühungen in nie dagewesener Art multipliziert, um Millionen im Mai 2020 und darüber hinaus zu erreichen. Bekannte Leiter von Kirchen und Werken haben das erkannt, und wir haben einen Aufschwung an Zusammenarbeit erlebt, als sie ihre Egos und Logos um des Evangeliums willen auf die Seite getan haben. Schon im Frühjahr gab es eine massive Gebetsbewegung und die Kirche hat zu einem Lebensstil von Gebet, Fürsorge und Zeugnis (prayer-care-share) aufgerufen. Wir haben für Erweckung und Aufbruch gebetet – und erlebten zwei Ereignisse, die die Welt erschütterten: eine globale Pandemie und weltweite Rassenunruhen. Beides hat die Fundamente unserer Nation und der Welt erschüttert. Aber Gott hat beides für einige der schönsten Momente in der Geschichte der Kirche genutzt. Wie C.S. Lewis sagte: 'Gott ruft in unserem Schmerz. Es ist wie sein Megaphon, eine taube Welt aufzuwecken'.»

In der Bewegung «GO 2020» arbeiten in den USA 330 Partner aus 150 Werken und über 55'000 lokale Kirchen und Gemeinden zusammen.

Zum Thema:
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