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Philippinischer Pastor

Fünf Monate auf einem Boot, obwohl er nicht schwimmen konnte

Auf den sogenannten «inneren Inseln» der Philippinen, vor der Nordküste der Insel Samar, gibt es drei christliche Gemeinden, die blühen und wachsen. Dass diese Kirchen existieren, ist nur einem Mann und seiner Ausdauer zu verdanken.

Philippinisches Boot
Quelle: Wikipedia

Als Vedasto Subiaga (von allen Pastor Veds genannt) die Bibelschule in Samar abgeschlossen hatte, spürte er, dass Gott ihn dazu berief, auf den inneren Inseln eine Gemeinde zu gründen. Doch es gab drei grosse Probleme: Zum einen wusste er nicht, ob es überhaupt Christen auf diesen Inseln gab. Zum zweiten hatte er keinen Unterstützerkreis und keinen Ort, an dem er wohnen könnte. Und zum dritten – und dies war wohl die grösste Herausforderung: Er konnte nicht schwimmen!

Leben auf dem Boot

Trotz alledem setzte er sich in ein kleines Boot und fuhr zu einer der Inseln. Dort angekommen sagte man ihm sofort, dass er nicht auf der Insel bleiben durfte. Viele andere wären spätestens an diesem Punkt wieder zurückgekehrt. Nicht so Pastor Veds. Er blieb einfach auf seinem Boot, angelte von hier aus Fische und Krabben, die er essen konnte, und schlief hier auch – obwohl er immer noch nicht schwimmen konnte! Fünf Monate lang wurde das schmale Boot sein zu Hause. Tagsüber besuchte er Familien auf den Inseln, betete für sie und erzählte ihnen von Jesus, wenn sich die Möglichkeit ergab.

Durchbruch

Es dauerte lange, bis die Samen Wurzeln schlugen – doch dann kam ein Mann zum Glauben, das Oberhaupt einer Grossfamilie. Dieser Mann, der einem indigenen Kult der Philippinen angehörte, wurde nun zur Brücke in die Dorf- bzw. Inselgemeinschaft. In seinem Haus begann Pastor Veds einen ersten Hauskreis, der sich mit der Zeit in eine kleine Kirche entwickeln sollte. Heute existieren auf diesen Inseln drei grosse Gemeinden – und alles nur, weil Pastor Veds nicht aufgab und bereit war, trotz aller Hindernisse Gott zu folgen.

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