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Benjamin Watson

«Du bist zwei Generationen davon entfernt, vergessen zu werden»

Mit bald 39 Jahren spielt Benjamin Watson noch immer in der prestigeträchtigen NFL, bei den «New England Patriots», mit denen er den Super-Bowl gewann. Doch die wirkliche Bestimmung bestehe darin, Gott zu verherrlichen, sagt der Sport-Champ. Denn jeder sei auf dem Weg, vergessen zu werden: «Frag deine Kinder nach deinem Grossvater – sie kennen ihn nicht.»

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Benjamin Watson, der im Laufe seiner Karriere für vier grosse NFL-Teams angetreten ist, spricht immer wieder über seinen Glauben und seine christlichen Werte. «Der grösste Teil davon ist die Erkenntnis, dass wir abnehmen müssen, und Gott zunehmen muss.»

Der fünffache Vater erklärte weiter, dass der einzige Zweck unseres irdischen Lebens darin bestehe, Gott zu verherrlichen: «Wir existieren zu seiner Ehre, Gott hat Mann und Frau geschaffen, um ihn zu verherrlichen. Unser oberstes Ziel im Leben ist es, Gott zu verherrlichen.»

«Er braucht uns nicht»

«Dabei erkennen wir auch, dass er uns nicht braucht», sagt der Profisportler weiter. Doch jeder Mensch sei berufen, Gottes Nachfolger zu werden und seine Fackel zu tragen: «So wie die Jünger die Fackel trugen und die späteren Nachfolger, so werden auch wir einmal verschwunden sein. Wenn du jemals denkst, dass du zu wichtig bist, frag deine Kinder nach deinem Grossvater. Sie kennen ihn nicht. So schnell sind wir wieder vergessen. Ja, denkt daran, ihr seid zwei Generationen davon entfernt, vergessen zu werden.»

Um seinen Standpunkt zu veranschaulichen, erwähnte Watson das Beispiel der grossen Basketballlegende Michael Jordan im Vergleich zu LeBron James. Er erklärte, dass er zwar LeBron liebe, dieser aber dennoch nicht Michael Jordan sei. «Aber das hält heute viele Kinder nicht davon ab zu denken, dass LeBron der grösste Spieler aller Zeiten ist, nur weil er alles ist, was sie je gesehen oder gekannt haben.»

Wenn selbst der möglicherweise beste Basketballspieler aller Zeiten aus dem Gedächtnis zu verschwinden beginne, so Watson, dann werde das noch vielmehr auf uns zutreffen.

Vergänglich – aber durch Gott wertvoll

Damit wolle er keinesfalls sagen, dass unser Leben bedeutungslos oder klein sei. Er wolle nur darstellen, dass unsere von Gott gegebenen Talente dazu bestimmt sind, Gottes Namen Ehre zu bringen. «Wir brauchen eine realistische Sicht auf uns selbst, und die realistische Sichtweise ist, dass wir existieren, um Gott zu verherrlichen, aber keiner von uns ist grösser als Gott.»

Heute würde auf Kindern viel Druck lasten, sagt der Pastorensohn und Football-Champ. «Auch wir legen oft Wert auf unsere Leistung», bilanziert Watson. «Doch Gott sagt: 'Nein, du bist wertvoll, ich habe dich nach meinem eigenen Bild erschaffen und du hast deswegen Würde!'»

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