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«Jeder soll es hören»

Im Untergrund für Jesus unterwegs

Er war der Sohn eines Imam, doch als Teenager erfuhr er durch einen Bekannten von Jesus Christus. Von der Familie ausgeschlossen, arbeitet er heute als Pastor in seiner Ursprungsgegend im Südosten Äthiopiens. Er ist überzeugt: «Jeder Muslim soll das Recht haben, von Jesus Christus zu hören.»

Landschaft von Äthiopien
Quelle: Wikipedia

Im Südosten von Äthiopien wohnen mehrheitlich Muslime. «Oft sind es sehr strenggläubige Muslime», erklärt Jürg Gugger, Leiter des Schweizerzweiges von «Reach Across».

Ein heutiger Mitarbeiter kam einst als Teenager zum christlichen Glauben. Dies als Sohn eines Imams, eines islamischen Religionsgelehrten. «Jemand, den er kannte, hatte ihm von Jesus erzählt.»

Für die Familie war dieser Glaubenswechsel eine grosse Schande, da der Sohn nun ein «Ungläubiger» war. «Er wurde aus der Familie ausgeschlossen. Auch bedrohten sie ihn und versuchten ihn gleichzeitig wieder zum Islam zurückzubringen.»

Besuche in der Nacht

Mit der Zeit wollte sein Vater gar nichts mehr mit ihm zu tun haben. «Mit der Mutter hatte er aber immer wieder Kontakt, sein Vater war mittlerweile gestorben. Sein Weg war aber schwierig, da er jedes (soziale) Netz verloren hatte. Wenn dort die Familie nicht hinter einem steht, ist man ganz alleine.»

Er wurde Pastor, leitet heute eine kleine Gemeinde und er ist in seiner Ursprungsgegend unter Muslimen unterwegs. «Vieles muss noch im Untergrund geschehen. Manche der Besuche geschehen in der Nacht.»

«Solche Leute sind es…»

«Es ist bemerkenswert zu sehen, wie Menschen wie er trotz Verfolgung, trotz Nachteilen, trotz Schwierigkeiten für Jesus leben und das weitergeben, was ihnen wichtig ist», bilanziert Jürg Gugger. «Leute wie er sagen: 'Jeder soll das hören, jeder Muslim soll das Recht haben, von Jesus Christus zu hören.'»

Genau solche Menschen seien es, «mit denen wir zusammenarbeiten wollen, weil man sieht, dass sie ein grosses Feuer für den Glauben haben. Sie wissen, um was es geht und weil sie selbst aus dem Islam kommen, haben sie Zugang zu diesen Menschen.»

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Reach Across

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